TONSKULPTUREN





DIE ERSTEN KERAMIKEN

Am 12. Januar 1999, seinem 50. Geburtstag,
beschloss Anton Krajnc, seine nächste Dekade dreidimensionalen Arbeiten zu widmen.

am Töpferrad

Um ehrlich zu sein, es ist nicht ganz unbekanntes Terrain, in das sich der Künstler wagt, er hat schon früher viele kleine Skulpturen geschaffen und auch ausgestellt, aber bisher waren das nur Arbeiten, die er "auch" machte, manchmal auf einer Töpferscheibe, meistens frei mit den Händen geformt.

EINE WELT- PREMIERE:
am 9. September 1999 stellte Krajnc erstmals zwei seiner neuen Keramikskulpturen vor,
beim 1.Schloss-Fest des neugegründeten Europäischen Kulturkreises in Fischlham.


Seither entstand eine Serie von


Kugeln

mit geschnitzten Reliefs, die ganze Geschichten erzählen.
Wie die ineinandergreifenden und sich überlagernden Bilder,
für die Krajnc in seinen zweidimensionalen Arbeiten bekannt ist,
so gibt es jetzt Formen und Figuren, die in einander übergehen
und die sich aus einander entwickeln.
Man kann sie ganz individuell "lesen" und interpretieren.
Ein Zentralthema ist die Suche nach Wissen, nach Erleuchtung,
nach Erfolg im spirituellen Sinn.

der Sämann, Detail einer Wandskulptur


Wie es begann?

Im Herbst 1998 recherchierte Krajnc Brennöfen,
wie sie von den Indianern in der Gegend und von
mexikanischen Handwerkskünstlern verwendet werden.
Dann baute er sich nach den althergerachten Methoden eigenhändig
einen Ofen aus Lehm und Ziegeln, einfach zwischen Kakteen, vor seinem Atelier.

Der allererste Brenntermin wurde auf den Tag der Wintersonnenwende gelegt,
den 21. Dezember 1998.
Es wurde gefeuert und gefeiert, musiziert, vorgelesen und getrommelt,
gegessen und getrunken... ein unvergessliches Fest mit allen, die
gekommen waren, um diese wichtige Nacht mit uns zu verbringen.

Funken fliegen

Funken flogen, als Anton und sein Freund und Nachbar, Mickey Cavender,
das Feuer schürten, Sägespäne und Pferdemist darauf schaufelten,
um die erwünschte glänzend schwarze Farbe zu erzielen, die nicht gemalt ist,
sondern die durch Rauchentwicklung beim Reduktionsfeuern entsteht.

(Mehr darüber etwas später.)


rauchendes Holz bedeckt die Keramiken

Natürlich gab es - und gibt es immer noch - viele Versuche und Fehlschläge bei dieser Art des Brennens.
Feuer ist etwas "Lebendiges", Ton und Wasser haben auch ein Eigenleben.
Ihre Reaktionen aufeinander können nicht immer genau vorhergesagt werden.
Wir hatten unseren Anteil an Katastrophen, aber - will man etwas Grossartiges schaffen -
muss man einen Unfall als Herausforderung sehen und als Geschenk!
Er gibt dem Künstler Gelegenheit, etwas Neues, wirklich Fantastisches zu machen.
Manchmal gelingt das sogar!!

Feuer im BrennofenFeuer im Brennofen

AUS FEUER GEBOREN!


die Taube des Künstlers
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zuletzt modifiziert: 8. Juni 2002
Seite bearbeitet von: DAGMAR
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eine Regenbogenlinie


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